Heilbronn: Games

Der Ferienworkshop “Games“ an der Mörike-Realschule in Heilbronn richtete sich an Jugendliche aus der 7. und 8. Klassenstufe und zielte darauf den Teilnehmer*innen zu ermöglichen eigene Spiele zu entwickeln und darüber sowohl ihre kreativen Fähigkeiten auszubauen als auch ihr formal-logisches Denken zu stärken. Ferner sollte ein Einblick in die verschiedenen Berufsbilder innerhalb der Spieleentwicklung vermittelt werden. Neben der Wissensvermittlung in den Bereichen Game Design, Game Art und Programmierung, lernten die Jugendlichen in Teams zusammenzuarbeiten und ihre eigenen Ideen zu hinterfragen und anzupassen, um am Ende ein eigenes Spiel veröffentlichen zu können.

 

Dem eigentlichen Workshop gingen zwei Schnuppertage voraus, an denen das Projekt in den Klassen der Zielgruppe vorgestellt wurde. Hierfür wurden insgesamt vier Gruppen erstellt, die auf die beiden Tage aufgeteilt werden sollten und deren Workshops dem gleichen Aufbau folgte. Nach einer Vorstellung und Einführung gab es ein Quiz zum Thema Spielekultur, es wurden die Spiele Keep Talking and Nobody Explodes und Overcooked gespielt. Darüber hinaus wurden zwei Debriefings geboten, eines zum Thema „Lernen in Spielen“ und ein anderes zum Thema „Kooperation und Teamplay“. Abschließend wurde ein Ausblick auf die Workshopwoche gegeben.

 

Die erste Sitzung sollte schließlich mit zahlreichen Kennenlernspielen beginnen und mit der Erstellung eigener Street Games in kleinen Gruppen enden. Da auffiel, dass die Gruppe recht energetisch auftrat, wurde der zweite Tag damit begonnen, gemeinsam Regeln für die Zusammenarbeit zu formulieren, bei denen der respektvolle Umgang miteinander im Vordergrund stand. Anschließend wurde sich der Erstellung von Regelwerken zugewandt, was mittels der Analyse und Modifizierung der Spielregeln von Uno vertieft werden sollte. Den größten Teil des Tages sollte dann zum Themenkomplex “Wahrscheinlichkeiten“ gearbeitet werden. Abschließend wurden mehrere Runden Schummel Hummel gespielt und im Anschluss eine Diskussion über das „Cheaten“ und den Regelüberfluss im Spiel geführt.

 

Am nächsten Tag wurde eine Wordcloud erstellt, in der zusammengefasst werden sollte, welche Spiele den Teilnehmer*innen bereits bekannt waren, um eine Übung einzuleiten in der sich dem Thema Genre angenähert werden sollte. Die Übung funktionierte jedoch sehr schlecht, da die Jugendlichen Angst davor zeigten sich schriftlich auszudrücken und Fehler beim Schreiben zu machen. Das Team unterstütze sie an dieser Stelle, indem es die genannten Begriffe selbst aufschrieb. Den Rest des Tages wurde versucht einen Einstieg in das Programmierungstool Construct 3 zu finden. Dies dauerte bei den Jugendlichen länger als geplant, unter anderem, weil das Programm und die Tutorials dazu nur auf englisch verfügbar waren, sie aber über keine Englischsprachkenntnisse verfügten und dadurch mehr Unterstützung benötigten. Am Ende durften die Teilnehmer*innen verschiedene Spiele ausprobieren, die mit Construct 3 umsetzbar wären. Der Fokus dabei lag auf Pixelgrafik, Sidescrolling, Platforming und 2D Darstellungen.

 

Für die letzten beiden Workshoptage war die Gamejam eingeplant. In Teams von 2-4 Personen wurden am vierten Tag erste Spielideen konzipiert. Anschließend begann die Arbeit an den Rechnern. Hierfür teilten die Teilnehmer*innen die verschiedenen Aufgaben eigenständig untereinander auf. In der zweiten Tageshälfte wurden die Spiele dann untereinander getestet und die Teams konnten Feedback austauschen.

Heilbronn: Games

Der Ferienworkshop “Games“ an der Mörike-Realschule in Heilbronn richtete sich an Jugendliche aus der 7. und 8. Klassenstufe und zielte darauf den Teilnehmer*innen zu ermöglichen, eigene Spiele zu entwickeln und darüber sowohl ihre kreativen Fähigkeiten auszubauen als auch ihr formal-logisches Denken zu stärken. Ferner sollte ein Einblick in die verschiedenen Berufsbilder innerhalb der Spieleentwicklung vermittelt werden. Neben der Wissensvermittlung in den Bereichen Game Design, Game Art und Programmierung, lernten die Jugendlichen in Teams zusammenzuarbeiten und ihre eigenen Ideen zu hinterfragen und anzupassen, um am Ende ein eigenes Spiel veröffentlichen zu können.

Dem eigentlichen Workshop gingen zwei Schnuppertage voraus, an denen das Projekt in den Klassen der Zielgruppe vorgestellt wurde. Hierfür wurden insgesamt vier Gruppen erstellt, die auf die beiden Tage aufgeteilt werden sollten und deren Workshops dem gleichen Aufbau folgte. Nach einer Vorstellung und Einführung gab es ein Quiz zum Thema Spielekultur, es wurden die Spiele Keep Talking and Nobody Explodes und Overcooked gespielt. Darüber hinaus wurden zwei Debriefings geboten, eines zum Thema "Lernen in Spielen" und ein anderes zum Thema "Kooperation und Teamplay". Abschließend wurde ein Ausblick auf die Workshopwoche gegeben.

Das Feedback der Teilnehmer*innen fiel äußerst positiv aus. Die Gruppe zeigte sich interessiert am Thema, denn fast alle spielten aktiv und regelmäßig Videospiele. Vorkenntnisse im Programmieren waren jedoch nicht vorhanden. Eines der größten Probleme in der Gruppe manifestierte sich in ihrem Sprachausdruck, denn sowohl mündlich als auch schriftlich zeigten die Teilnehmer*innen große Unsicherheiten. Dies führte dazu das fast alle Diskussionen und Präsentationen drastisch abgekürzt werden mussten. Dennoch konnten alle erfolgreich Spiele erstellen, über die sie sich sehr freuten. Gerne würden sie, über den Workshop hinaus, Zugang zu ihren Projekten bekommen, was über Dropbox geschehen soll. Dennoch empfiehlt die Workshop-Leitung es zukünftig auch im Browser verlinkt spielbar zu machen.

Informationen

Format: Ferienworkshop
Zeitraum: 01/01/2019 bis 15/04/2019
Stadt: Heilbronn
Veranstaltungsort: Mörike-Realschule Heilbronn

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